Archive for the ‘bullshit’ Category

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Anti Re-Aktion

Juli 12, 2009

Nach wiederholten verbalen Angriffen – vor allem auf konservative Politiker – hat Renate Künast nun die Stop the Bomb Koalition angegriffen. Laut Berichten der Jerusalem Post hält sie diese Sektion der „International Antifascist Front“ (Kayvan Kaboli) für vom Mossad kontrolliert. Heute hagelte es diesbezüglich verschiedene Dementi.

Ob und wie sich Künasts Kritik an Stop the Bomb auch immer geäussert haben mag: Wir halten ihre brutalen Verbal-Angriffe auf Andersdenkende für völlig unverhältnismäßig und falsch. Zwar ist der KIR-royal-Redaktion klar, dass Künasts sonstiges Geschwafel von Windrädern und Biofleisch keinerlei Gefahr für den Sozialen Frieden darstellt. Da aber Andersdenkende aller Fraktionen sich nicht mehr sicher fühlen können und niemand vor Künasts Pöbeleien geschützt ist, fühlt sich KIR-royal veranlasst, die Anti Re-Aktion zu gründen. Ziel dieser (hoffentlich in Bälde vom Mossad geförderten) Aktion ist es, die FDGO (und auch die FDOG) gegen Künasts Verbal-Injurien zu verteidigen.

In Kürze wird sich die Anti Re-Aktion mit einem ersten Quartalsbericht zu den eklatantesten Entgleisungen der Grünen-Politikerin an die demokratische Öffentlichkeit wenden. Ziel dieses Readers soll sein, den (garantiert nicht nach den Verbraucherschutzbestimmungen produzierten) Käse offenzulegen, mit dem Frau Künast die Bürgerinnen und Bürger dieser Republik tyrannisiert.

Ein mobiles Beratungsteam für die Opfer von Renate Künast ist für das folgende Quartal angedacht.

Ob im Internet oder hinter den Parlamenten: Keine Redezeit für Renate Künast! Unterstützt die Anti Re-Aktion!

PS: Dieses Posting mag Ihnen, verehrten Leserinnen und Lesern wie Schwachsinn vorkommen. Da Antisemitinnen und Verschwörungstheoretikern aber nicht mit Logik und Vernunft beizukommen ist, haben wir von KIR-royal uns in diesem Fall für offene Idiotie entschieden.

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Endlich! Das Kapital wird verfilmt!

Oktober 15, 2008

Die Finanzkrise macht auch vor Hollywood keinen Halt. Doch anstatt sich von wirtschaftlichen Problemen ins Bockshorn jagen zu lassen, gehen die Produzenten auf sehr kreative Weise mit der Krise um. Da im Gefolge zusammenbrechender Märkte die Menschen beginnen, der Marktwirtschaft zu misstrauen, wittern die Produzenten und Studiobosse die Möglichkeit für einen Blockbuster: die Verfilmung von Karl Marx „Kapital“. Der als Triologie angelegte Film soll hochkarätig besetzt werden. Angefragt ist Miley Cyrus als ursprüngliche Akkumulation sowie Bruce Willis als Mehrwert. in dem mir vorliegenden Trailer sind schon einige Granden zu sehen. Klar ist etwa die Besetzung für den Warenfetisch (teuflisch: Kevin Spacey) und die Profitrate (Hervorragend in Szene gesetzt von Helen Mirren). Letztere spielt den eigenen Verfall auf herzergreifende Art und Weise. Um die linken Zuschauer nicht zu verschrecken, plant das ausführende Studio die Einrichtung von „kreativen Kolchosen“ (im Original „creativ collective“). In diesen an das Prinzip Web 2.0 (das nicht der Kommunismus ist) angelehnten Foren können Fans Vorschläge für die Besetzung posten. Um das Vohaben zu unterstützen habe auch ich mich bereiterklärt, Vorschläge weiterzuverbreiten, also, Seid so gut und postet Eure Traumbesetzung ins Kommentarfeld!

the colawar.

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Damals auf der roten Couch…

Oktober 7, 2008

Als ich noch links war, war ich oft unzufrieden, mit mir und der Welt. Ich beschloss deswegen, mich in die Obhut eines namhaften Psychoanalytikers zu begeben.

Ich sollte mich dann also in der Praxis jenes Psychoanalytikers auf eine rote Couch legen. An den Wänden des Raumes reihten sich Bücherregale und über der Couch, in meinem Blickfeld, hingen Fotos von Che Guevara und Anderen, die ähnlich aussahen. Ich fühlte mich in guten Händen. Der Psychoanalytiker selber, sah ein bisschen aus, wie Sigmund Freud, fand ich. Aber das würde ich wohl über fast jeden Psychoanalytiker sagen.

Seine Therapie bestand darin, sich unter verständnisvollem Nicken und Lauten der Zustimmung anzuhören, was ich aus meiner Kindheit und meinem Leben zu erzählen hatte. Vor allem das Mobbing in der Schule und die Konflikte mit meinen Eltern schienen ihn zu interessieren.

Ausserdem erläuterte ich ihm, dass ich das Gefühl hätte, dass mit der Welt etwas falsch laufe, dass ich dies gerne ändern würde und bereit sei, dafür auch Opfer zu bringen. Ich erzählte von den armen Kindern in Palästina, der Gewalt an der Wallstreet und meinem Helden über der roten Couch – Che Guevara. Ich vertraute dem Psychoanalytiker an, dass ich Gewalt für legitim hielte, solange sie der richtigen Sache diente und, dass ich mich bereits mit verschiedenen Waffengattungen und Handbüchern für den Guerilla-Kampf auseinandergesetzt hätte.

Der Psychoanalytiker seufzte, ich schwieg.

Nachdem er eine Zeit lang auf seinem Bleistift gekaut, abwechselnd mich, die Zimmerdecke und Che Guevara an der Wand über der roten Couch angestarrt und seltsame Notizen auf seinem Klemmbrett gemacht hatte, blickte mich der Psychoanalytiker über die oberen Ränder seiner Brille hinweg an und verkündete mir seine weise Diagnose:

„Sie haben da einen Baader-Meinhof-Komplex…“

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Sex and the Antifa

Oktober 2, 2008

Es geht um Freundschaft, darum, zusammen zu halten und füreinander da zu sein, eigentlich um Solidarität. Schließlich sind sie aufeinander angewiesen, im Überleben auf der Straße, in der Großstadt. Unter den gegebenen Verhältnissen leiden schließlich alle, die dabei sind. Etwas muss sich ändern und das geht nur gemeinsam.

Da muss also eine gemeinsame Basis gefunden werden. Der Style, das Outfit, muss abgestimmt werden. Schließlich wollen sie eine gute Figur machen, wenn sie gemeinsam unterwegs sind, um zu sehen und gesehen zu werden, um das Stadtbild zu bestimmen und den Geist der Zeit zu beeinflussen.

Es wird sich in den angesagten Läden der Szene getroffen und wichtige Themen müssen im Plenum behandelt werden. Irgendjemand kann immer von neuen persönlichen Schwierigkeiten aus der kalten und verwalteten Welt und den sozialen Verhältnissen berichten, die dann ausgiebig mit Anhörung verschiedener Meinungen diskutiert werden. Das ist schließlich Basisdemokratie. Und auch sonst gibt es immer was zu bequatschen, in der Crew: Was ist gerade IN und was OUT? Wo können wir hingehen und wo nicht? Wo steigt DIE Party? Was gibt es Neues? Und vor allem: Wer hat gerade was mit wem laufen???

Um bei einer meiner Heldinnen zu klauen: „When it comes to…“ oben Beschriebenem „…I can’t help but wonder:“ Ist die Antifa nur Sex-and-the-City in etwas anderer Verpackung???

Nun gut, es erscheint als langfristiges Ziel vermeintlich weniger das Finden oder Nicht-Finden des Mannes für’s Leben als vielmehr irgendeine Art Revolution. Von diesen fernen Zielen aber einmal abgesehen, unterscheidet sich das Alltagsleben in der Antifa-Szene doch nur marginal von dem der vier Freundinnen in Manhatten. Zwar scheint es äusserst anmaßend oder betrübend, verrauchte Kneipen und vermüllte AZs mit IN-Clubs in New York und die Antifa-WG mit einem Luxus-Apartement in der Park-Avenue zu vergleichen, aber das ist wohl nur besagte Verpackung, die gerne aufgewertet werden darf.

Bei den Gesprächsthemen sind, wie bereits angedeutet, die Ähnlichkeiten gravierender. Style und was mit ihm ausgedrückt wird, ist keinesfalls zu verachten. Zum nächsten Event lieber das Kleine Schwarze, oder doch lässig in Zivil? Welche Marken und Symbole sind noch angesagt, schon von den Nazis (zurück)geklaut oder einfach nicht tragbar? Lieber oldschool oder popig?

Auch die persönliche Befindlichkeit, die das nicht existente richtige Leben im Falschen auslöst, darf Thema sein. Schließlich sind alle irgendwie eine Familie: Sweet Home Antifa eben… Und die Liebe der Freundinnen zu ihrem New York lässt doch manchmal an den Regionalpatriotismus so mancher Antifa-Gruppe denken.

In etwas anderer Form würden sich natürlich die Antifas auch über die Jobs meiner TV-Heldinnen freuen (jedenfalls, so lang noch Kapitalismus is). Ob Kolumne oder Blog, was macht das schon? Public-Relations sind doch auch irgendwie Bündnisarbeit, gute AnwältInnen werden immer gebraucht und die Galerie der Antifa stellt eben lieber Streetart aus…

Nun gut, Geld wird lieber für das Zugticket zum nächsten Demo Event, als für High-Heels verprasst, aber pleite sind wir danach doch alle…

Und wie so viele GenossInnen so oft bemerken, ist die ganze Antifa-Sache am Ende eben doch nur eine große Partnerbörse. Beziehungs- oder Nicht-Beziehungs-Kram und wie dieser anders benannt oder gelebt werden sollte, ist ein Bereich, über den sich Antifas wohl nächtelang den Mund fusselig reden können – fast wie die Heldinnen der TV-Serie. Auch Party-Geflirte, One-Night-Stands ohne Reue, häufige Partnerwechsel sowie ungewollte Schwangerschaften sind auf beiden Seiten zu finden. Schön eigentlich. Dort, wo er in der Szene nicht mit Sexismus verwechselt wird, ist Sex ohnehin beliebtes Thema, hat sicherlich aber auch schon ein paar Spaltungen herbeigeführt. Streit wegen Sex gibt’s aber auch in Manhatten, also keine Sorge…

Warum kommen die Mädels (und wenigen Jungs), die die Kinos stürmten und vielleicht jede Nacht süchtig – wie ich – ihre Lieblings-Folgen wieder und wieder schauen, denn nicht einfach zur Antifa? Da wird sich doch angeblich über Zuwachs gefreut und alles, was wir in der Serie als fern, luxuriös und erstrebenswert erkennen, existiert im AZ um die Ecke schon… Oder auch nicht…

the girl (who else?)

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Staatsrecht-Quiz

September 29, 2008

Hallo, liebe Leute! Mir war grade langweilig, also hab ich Euch ein Staatsrecht-Quiz gebastelt. Ich hoffe es gefällt Euch! Eure Lösungen postet Ihr bitte bei den Comments rein. Versucht bitte, das Ganze ohne google etc. zu lösen und erratet, was ihr nicht wisst. Die Person, die gewinnt, erhält ein von mir mit viel Liebe ausgewähltes Zitat eines großen, noch lebenden Staatsrechtlers. Viel Spaß!

Wer darf sich ausschließlich auf die sogenannten „Deutschengrundrechte“ berufen?

a) Deutsche nach Artikel 116 GG und EU-Ausländer nach § 12 EGV

b) Scheißdeutsche nach Bahamas Nr. 55/ S.5 ff.

c) Deutsche nach Artikel 116 GG, die das 18. Lebensjahr vollendet haben

d) Nach der Föderalismusreform Ausnahmslos alle

Kommen wir zu einem der Lieblingsartikel junger, halbwissender Antifas: Wenn der „Widerstandsfall“ eintritt, demzufolge die Deutschen das Recht haben, gegen jeden, der es Unternimmt, das GG abzuschaffen zur Wehr zu setzen (usw.usf.) ist die dementsprechende Rechtsgrundlage (Art. 20 Abs. 4 GG)…

a) …ziemlich nützlich!

b) …ein Werkzeug der Konterrevolution!

c)…hinfällig, weil dann eh alles zu spät ist.

d)…vor dem Widerstand laut und deutlich anzugeben!

Auch eine häufig falsch beantwortete Frage: nicht eingeschränkt werden dürfen…

a) Artikel 1 GG bis Artikel 20 GG

b) Artikel 1 GG bis Artikel 19 GG

c) Artikel 1 GG, Artikel 19 GG und Artikel 20 GG

d) Artikel 1 GG und Artikel 20 GG

Artikel 2 Absatz 1 GG als „Auffanggrundrecht“ zu benutzen, um umfassenden Grundrechtsschutz wird gemeinhin bezeichnet als:

    a) Elfer-Konstruktion

    b) Elfen-Konstruktion

    c) Elfes-Konstruktion

    d) Enver-Konstruktion

Laut einem Urteil des BverfG sind folgende dem Horror-Genre Entsprungenen Wesen keine Menschen:

a) Werwölfe

b) Zombies

c) Vampire

c) Hexen

Laut Carl Schmitt ist Souverän der, der…

a) …den Begriff des Politischen prägt

b) …über den Ausnahmezustand bestimmt

c) …die Gerichte kontrolliert

d) …nach zwei Maß noch fahren kann

Anstatt der normalen Verhältnismäßigkeitsprüfung ging das BverfG in Fällen, die den Artikel 12 betrafen nach folgender Lehre vor:

a) 2 Phasen Lehre

b) 2 Stufen Lehre

c) 3 Stufen Lehre

d)3 Phasen Lehre

Welcher lateinische Satz hat nur indirekt mit dem Staatsrecht zu tun:

    a) quad licet jovi non licet bovi

    b) lex posterior derogat lex prior

    c) ni poena sine legis

    d) lex spezialis derogat lex generalis

Freiheitsgrundrechte und Vodka sind absolut, Gleichheitsrechte…

a)…auch.

b)…relativ.

c)…Vodka? Häh?

d)…ja, gleich halt!

Im „Apothekenurteil“ des BverfG geht es um…

a) Koks & Pillen

b) die Berufsfreiheit

c) die Wirkung der Grundrechte im Privatrecht

d)…ums Ganze.

the colawar